Naturschutz first!
Felsen sind ein besonderer Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Informiere dich über befristete Fels- und Routensperrungen und beachte diese.
Tipp: Achte auf den Wegen und am Fels auf Pflanzen. Was vielleicht wie Unkraut aussieht, kann eine geschützte Art sein.
Anständig abstellen
Wir sind nicht nur in der Natur zu Gast, sondern immer auch bei Waldbesitzer:innen und Landwirt:innen. Damit diese (und ebenso die Anwohner:innen) uns weiterhin freundlich aufnehmen, parken wir auch am Wochenende verantwortungsvoll.
Tipp: Viele Felsen sind klein. Ist der Parkplatz voll, ist der Fels voll. Alternativen sind meist nah – und oft weniger besucht.
Na, schon wieder abgerutscht?
Erde und Sand polieren den Felsen glatt. Säubere deine Schuhe vor dem Klettern, dann scheitert dein Durchstieg nicht an einem Ausrutscher – und die Route bleibt griffig.
Tipp: Handtuch oder Fußabtreter mitbringen.
Der letzte Schliff fürs Topropen
Häufiges Topropen schleift Umlenker durch. Verwende eigenes Material und verlängere die Lebensdauer der Route. Sanierer:innen und Erschließer:innen können ihre Zeit dann für neue Routen nutzen – statt dafür, durchgeschliffene Haken auszutauschen.
Tipp: Immer einen Extra-Karabiner fürs schnelle Einrichten des Topropes am Gurt haben.
Sound of Silence
Spätestens, wenn du aus der Route fällst, weil jemand Musik aufdreht, weißt du die Ruhe in der Natur zu schätzen. Anderen geht es genauso. Deswegen verzichte auf laute Musik, Gespräche vom Wandfuß zum Top und beruhige deinen (angeleinten) Hund, falls nötig.
Tipp: Ohne Ablenkung kannst du dich besser aufs Klettern und Sichern konzentrieren.
Bürsten, bürsten, bürsten
Manchmal hilft es, Finger für besseren Halt zu chalken oder Griffe zur Übersicht zu markieren. Aber Magnesia zieht Wasser an, macht Felsen schmierig und erschwert das Klettern. Zudem wollen viele ohne fremde Fährte klettern. Darum bürste alle Spuren beim Ablassen wieder ab.
Tipp: Verschwende nicht unnötig Energie fürs Chalken – setze Magnesia bewusst ein.
Unerwünschte Geschenke
Herumliegende Taschentücher, alte Tampons und Tretminen … Eklig! Wenn du mal musst, gehe weiter weg und vergrabe deine Hinterlassenschaft. Nimm deinen Abfall wieder mit – und gerne auch den von anderen.
Tipp: Abfallbeutel und kleinen Spaten dabeihaben.



